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Zweimal Edelmetall beim Kanu-Slalom-Weltcup

Beim Heim-Weltcup der Slalom-Kanuten des Team Kunststoff in Markkleeberg (bei Leipzig) schafften es zwei deutsche AthletInnen aufs Podest: Die Bad Kreuznacherin Ricarda Funk siegte im Kajak-Einer der Frauen souverän und sicherte sich damit das nationale Ticket für Olympia 2020 vor der Fünftplatzierten Jasmin Schornberg. Noch Hoffnungen auf eine Olympia-Beteiligung darf sich weiterhin der Leipziger Franz Anton machen, der in Markkleeberg in einem starken Rennen im Canadier-Einer der Herren auf den dritten Platz fuhr und seinen direkten Konkurrenten um die Olympia-Qualifikation Sideris Tasiadis auf die Pelle rückte. Klar ist nun: Wer bei der Kanu-Slalom-WM im September im spanischen La Seu d’Urgell besser abschneidet, gewinnt den teaminternen Ausscheid und darf nach Tokio fliegen.

Markkleeberg 2019 Hannes Aigner Foto: Rebekka Anton
Mentalitätsmonster Hannes Aigner im Wildwasserkanal von Markkleeberg, Foto: Rebekka Anton

Sicher dabei bei den Olympischen Spielen im kommenden Jahr ist der Augsburger Hannes Aigner. Der Routinier, der damit bereits zum zum dritten Mal Olympialuft schnuppern wird und 2012 in London bereits die Bronzemedaille gewann, stellte seine Weltklasse auch in Markkleeberg unter Beweis und holte sich trotz starker Konkurrenz den vierten Rang im Kajak-Einer der Herren.

Der Saisonhöhepunkt für die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands findet vom 25. bis 29. in den spanischen Pyrenäen statt: Hier wird dann auch der letzte Olympiastartplatz im deutschen Team vergeben. Zuvor findet der fünfte und damit letzte Weltcup der aktuellen Slalomsaison vom 6. bis 8. September in Prag statt. Da Tschechien traditionell als starke Kanu-Slalom-Nation gilt, dürfte es wie schon am Markkleeberger See erneut zu spannenden Rennen kommen.