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Vergoldeter Kanu-Rennsport Weltcup

Viermal Gold, einmal Silber und einmal Bronze, so lautet die mehr als überzeugende Bilanz für das deutsche Kanu-Sprintteam beim ersten Weltcup der Saison im ungarischen Szeged. Egal in welcher Disziplin, ob Kajak oder Canadier, Kurz- oder Langstrecke, fast überall waren die Athlet:innen von Team Kunststoff vorne dabei.

Aufgrund der starken, teaminternen Konkurrenz kam es in eingen Wettkämpfen zu entscheidenden deutsch-deutschen Duellen um das Olympiaticket für Tokio. Am Ende hatten die „alten Hasen“ noch mal die Nase vorne: Die mehrfachen Olympiamedaillengewinner Sebastian Brendel – mit seinem Canadier-Zweier-Partner Tim Hecker – und Max Hoff – mit seinem Kajak-Zweier(K2)-Kompagnon Jacob Schopf – sicherten sich die Qualifikation für die diesjährigen Olympischen Sommerspiele jeweils mit dem Sieg über die 1.000  m Distanz.

Sebastian Brendel und Tim Hecker bei der Goldfahrt, Weltcup Szeged 2021
Sebastian Brendel und Tim Hecker bei ihrer Goldfahrt beim Weltcup in Ungarn 2021

 

 

 

 

 

 

 


Nach dem Rennen: Der emotionale Ausbruch von Max Hoff im Anschluss an den K2-Sieg.


Doppelgold für Schopf

Bemerkenswert war auch der souveräne Start-Ziel-Sieg des Berliners Conrad Scheibner im Canadier-Einer über 1.000 m. Über dieselbe Distanz sicherte sich der 21jährige Jacob Schopf im Kajak-Einer wiederum seine gleich zweite Goldmedaille bei den Wettkämpfen in Szeged – und das bei einem starken internationalen Starterfeld.

Jacob Schopf gewinnt K1 1000m Finale beim Weltcup Szeged 2021
Jacob Schopf bei seinem Sieg im K1 über 1000m beim Weltcup Szeged 2021

Auch die Vierer-Teams überzeugen

Im erfolgsverwöhnten Kajak-Vierer der Damen startete ein Boot für den Deutschen Kanu-Verband, das in dieser Besetzung bislang noch nicht bei Wettkämpfen zu sehen war. Etwas überraschend war daher der Gewinn der Goldmedaille über die 500m Distanz für Sabrina Hering-Pradler, Melanie Gebhardt, Jule Hake und Tina Dietze. Alle vier blicken in dieser Konstellation nun sehr zuversichtlich in Richtung Olympische Spiele.

Im Hinblick auf Olympia ebenfalls bedeutsam war der Leistungsstand beim Kajak-Vierer (K4) der Herren. Hier zeigte die Silbermedaille beim Weltcup in Ungarn, dass mit dem K4 in der Besetzung Max Rendschmidt, Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke in Tokio absolut zu rechnen sein wird.

Mehr Informationen zu den jüngsten Weltcupresultaten gibt es auf der Webseite des DKV.