banner

Team-Kunststoff-Erfolge im Wimbledon des Kanu-Rennsports

Großer Sport, toller Zuspruch, maximaler Erfolg: Mit insgesamt neun Medaillen dominierten die Athletinnen und Athleten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) den diesjährigen Sprint-Heim-Weltcup in Duisburg vor vollbesetzten Zuschauerrängen. In die Rennen über 200, 500 und 1.000m  hatte DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl ein Großaufgebot mit insgesamt 26 deutschen Booten an den Start geschickt, dabei waren zehn Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio, aber auch zahlreiche Nationalmannschaftsdebütanten. Sie alle hatten am ersten Juni-Wochenende 2019 das Team Kunststoff Logo auf Trikots und Booten.

Zu den herausragenden Erfolgen auf der Wedau-Bahn gehörten die Siege in den deutschen Paradebooten K4 der Damen und Herren. Über jeweils 500 m paddelten zunächst Sabrina Pradler-Hering (Hannover), Franziska John (Potsam), Caroline Arft (Essen) und Tina Dietze (Leipzig) zu Gold (Foto), wenig später gefolgt vom Herren-Vierer mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim). Für Rendschmidt und Lemke war dies bereits der 2. Titel an diesem Wochenende, hatten beide doch bereits zuvor das K2-Rennen über 500 m gewonnen. Einen tollen ersten Platz und damit ebenfalls seinen zweiten Titel auf der Wedau feierte zudem Tom Liebscher, der im Einer-Kajak über 500 m nicht zu schlagen war.

K4 Damen Duisburg Weltcup [C] Martina Tirolf
Foto: Martina Tirolf
Mehrere Tausend Zuschauer an der Regattabahn sorgten insbesondere an den Finaltagen für eine außergewöhnliche Atmosphäre, die zusammen mit den gewohnt hervorragenden Rennbedingungen viele internationale Vertreter des Kanu-Sports ins Schwärmen und Duisburg in einen Atemzug mit London brachte. DKV-Präsident Thomas Konietzko freute sich dementsprechend über die vielen positiven Rückmeldungen zum Heim-Weltcup: „Es ist schon ein Ritterschlag ‚Wimbledon des Kanu-Rennsport‘ genannt zu werden. […] Aber ich glaube, diesen Vergleich haben wir uns über Jahrzehnte wirklich hart erarbeitet und verdient mit der Organisation herausragender Veranstaltungen unter möglichst fairen Bedingungen.“

Die strahlenden K4-Damen freuen sich im Interview über den lang ersehnten Sieg über 500 Meter beim Weltcup in Duisburg. Mehr Informationen zu den Erfolgen und Ergebnissen der Kanu-Nationalmannschaften bietet die Webseite des DKV.