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Spitzenleistungen bei der Kanu Rennsport-EM in Poznan

Nach der EM ist vor den Olympischen Spielen – das gilt in diesem Jahr sogar ganz direkt und unmittelbar. Die Kanu-Rennsport Europameisterschaften im polnischen Poznan fanden vom 03. bis zum 06. Juni statt. Weniger als zwei Monate später, starten am 23. Juni dieses Jahres bereits die Olympischen Sommerspiele in Tokio.

Team Kunststoff gleich 14 Mal auf dem Siegertreppchen

Für die Athletinnen und Athleten des Team Kunststoff war diese EM eine mehr als gelungene Generalprobe für die Spiele. Parakanuten und Kanuten sammelten insgesamt sechs Gold-, drei Silber- und fünf Bronzemedaillen.

So startete der Medaillenregen jeweils mit zwei bärenstarken Schlussspurts von Felicia Laberer (Kl 3) und Anja Adler (Kl 2). Anschließend standen die Kanuten ihren Parakanu-Kollegen in nichts nach: Ganz gleich, ob im Viererkanu (K4) über 500 Meter (Ronald Rauhe, Max Rendschmidt, Tom Liebscher, Max Lemke), in der Klasse K2 über 1000 Meter (Max Hoff, Jacob Schopf), C2 über 1000 m (Sebastian Brendel, Tim Hecker) oder auch C1 über 5000 m (Sebastian Brendel) – in all diesen Klassen holten sich die deutschen Kanuten den Sieg!

Die Para-Kanuten holten 2x Gold und 2x Bronze.
Die Para-Kanuten holten 2x Gold und 2x Bronze.
Gold für Ronald Rauhe, Max Rendschmidt, Tom Liebscher und Max Lemke im K4 über 500 m
Gold für Ronald Rauhe, Max Rendschmidt, Tom Liebscher und Max Lemke im K4 über 500 m
Auch sie holten Gold: Tim Hecker und Sebastian Brendel im C2
Auch sie holten Gold: Tim Hecker und Sebastian Brendel im C2

 

 

 

 

 

 

 

 

Fokus auf Tokio: Erfolg bei den Spielen bleibt das Größte

Max Hoff und Jacob Schopf mit ihrer Goldmedaille
Max Hoff und Jacob Schopf mit ihrer Goldmedaille
Silber für Lisa Jahn /Sophie Koch (C2 über 500 m) und Conrad Scheibner im C1 über 1000 m
Silber für Lisa Jahn/Sophie Koch (C2 über 500 m) und Conrad Scheibner (C1 über 1000 m)

Bei all den Erfolgen dieser Europameisterschaft wurde bei den anschließenden Interviews eines einmal mehr deutlich: Kein Erfolg, keine Leistung und kein Traum geht über eine Medaille bei den Olympischen Sommerspielen. So blickte auch Altmeister Ronald Rauhe zielstrebig in Richtung Tokio: „Wir haben beim Weltcup in Szeged viele Baustellen erkannt, an denen wir arbeiten müssen. Jetzt konnten wir schon einige Dinge verbessern, aber wir sind immer noch nicht zufrieden und müssen uns steigern. Das ist aber gut so, da wir unser bestes Rennen in Tokio fahren wollen“. 

Nur wenige Wochen vor dem Beginn der Spiele zeichnet sich somit bereits ein überzeugendes Bild der Team Kunststoff-Athleten. Die Form zeigt in die richtige Richtung und der absolute Siegeswille ist schon längst geweckt. So spricht alles für das von Ronald Rauhe erhoffte „beste Rennen in Tokio“ – für ihn wie für seine Kollegen!

 

 

 

 

 

Medaillenübersicht:

Kanu-Rennsport

Gold:
K4 über 500m Ronald Rauhe, Max Rendschmidt, Tom Liebscher, Max Lemke
K2 über 1000m Max Hoff, Jacob Schopf
C2 über 1000 m Sebastian Brendel, Tim Hecker
C1 über 5000 m Sebastian Brendel

Silber:
C1 über 1000 m Conrad Scheibner
C2 über 500m Lisa Jahn, Sophie Koch
C2 über 500m Sebastian Brendel, Tim Hecker

Bronze:
K2 über 500 m Max Hoff, Jacob Schopf
C1 über 500 m Conrad Scheibner
K1 über 5000 m – Bronze für Sabrina Hering-Pradler


Para-Kanu

Gold:
Startklasse Kl 3 Felicia Laberer
Startklasse Kl 2 Anja Adler

Bronze:
Startklasse Vl 3 Annette Kummer
Startklasse Kl 1 Edina Müller

 

Fotos: © Finn Eidam / Deutscher Kanu-Verband