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Kanu-Slalom-Hochspannung auf der Olympiastrecke von 2016

Saisonhöhepunkt für die Slalom-Kanuten: Bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro gehen die Athletinnen und Athleten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Rennen. Auf der Olympiastrecke von 2016 werden insgesamt vier Einzeltitel in den olympischen Disziplinen vergeben, hinzu kommen einige nicht-olympische Teamwettkämpfe. Nach einer erfolgreichen Weltcupsaison fühlen sich die Sportler bereit für den großen Wurf. Immerhin zwei deutsche Boote der von Team Kunststoff unterstützten DKV-Flotte hatten in der Weltcupsaison 2018 in der Gesamtwertung das Podest erreicht: Ricarda Funk (Bad Kreuznach) wurde Zweite im Kajak-Einer, Sideris Tasiadis (Augsburg) bei drei Saisonsiegen Dritter im Canadier-Einer. Cheftrainer Michael Trummer ist trotz der in Rio komplett versammelten Weltelite zuversichtlich: „Dass die Konkurrenz dabei sehr groß ist, wissen wir aus den Weltcuprennen der Saison. Trotzdem steht unser Ziel, zwei olympische Einzelmedaillen mit nach Hause zu nehmen. Nach den bisherigen Ergebnissen der Saison gehen wir optimistisch und motiviert in diese Weltmeisterschaft.“
Den Auftakt der Rennserie bilden die Teamfinals am Dienstag, die Entscheidungen in den Einzel-Disziplinen fallen am Samstag und Sonntag. Am Start sind unter anderem Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg), die bei den zurückliegenden Olympischen Spielen auf selber Strecke Rang vier und fünf belegten. Ebenfalls mit von der Partie sind Kajak-Europameisterin Ricarda Funk (Kreuznach) und die EM-Dritte im Damen-Canadier Elena Apel (Augsburg).
Elena Apel Kanu-WM 2018
Eine der WM-Starterinnen für Team Kunststoff: Elena Apel vom DKV
Eine Broschüre zu den Kanu-Nationalmannschaften, die seit dem Jahr 2000 von den Kunststofferzeugern in Deutschland finanziell unterstützt werden, gibt es als ePublikation (Flash-Format) oder im PDF-Format. Hier geht es zum WM-Zeitplan in englischer Sprache. Eine Liveübertraung im Stream bietet die International Canoe Federation auf YouTube.