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Fish & Chips & ein Medaillensatz für Slalom-Kanuten

17. Juni 2019 – Die deutschen Slalom-Kanuten haben zum Weltcup-Auftakt 2019 in London einen Sieg und zwei weitere Podiumsplätze eingefahren. Der WM-Dritte Sideris Tasiadis und Silbermediallengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 setzte sich im Canadier-Einer (C1) vor den britischen Lokalmatadoren durch. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug für den Augsburger dabei lediglich sieben Hundertstelsekunden. C1-Weltmeister Franz Anton aus Leipzig erreichte im Finale der besten Zehn einen ebenfalls starken achten Platz.

Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, (C) Philipp Reichenbach
Londoner Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, Foto: Philipp Reichenbach

Weitere Medaillen für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) und Team Kunststoff gab es für die Kajakfahrer Ricarda Funk und Hannes Aigner (Foto). Funk sicherte sich Platz 2 im K1-Finale der Damen, während Kajak-Weltmeister Aigner bei den K1-Herren zur Bronzemedaille fuhr.  Die Bad Kreuznacherin Funk musste sich mit 2,44 Sekunden Rückstand nur der Britin Mallory Franklin geschlagen geben. Der Augsburger Slalom-Kanute Aigner wiederum, der 2012 bei den Olympischen Spielen auf der selben Strecke bereits die Bronzemedaille holte, paddelte nun in London dank eines fehlerfreien Durchgangs erneut auf Rang drei.

Das Fazit von DKV-Cheftrainer Thomas Apel fiel positiv aus, der Blick ging allerdings auch schon wieder nach vorn: „Wir waren in allen Finals vertreten und fahren mit drei Medaillen nach Hause. Wir werden Erkenntnisse mitnehmen und uns gezielt auf den Weltcup in Markkleeberg vorbereiten.“