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Belek & La Réunion: Erstklassige Trainingslager für deutsche Kanu-Teams

Leistungssportlerinnen und -sportler genießen in Zeiten der Pandemie gewisse Privilegien, die es ihnen zum Beispiel ermöglichen, auch an fernen (zuweilen exotischen) Orten ihr Traininig durchzuführen. Dies gilt auch für die Nationalmannschaftskanuten des Team Kunststoff, die sich im Ausland ihre Topform für die Olympischen Spiele 2021 in Tokio holen.

Trainingslager Rennsportkanuten Belek 2021 (c) DKV

Rennsport an der türkischen Riviera

Die Kanu-Rennsport-Nationalmannschaft des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) hat sich vom 27. Januar bis 17. Februar 2021 erneut erfolgreich im türkischen Belek auf die kommende Wettkampfsaison vorbereitet. So bot der an der südlichen Mittelmeerküste der Türkei gelegene Ort dem Team erstklassige Trainingsbedingungen. Und das hat neben höchsten Pandemie-Sicherheitsstandards ganz besonders mit der tollen Umgebung zu tun. Der weitläufige Sandstrand spielte hier sicherlich auch eine Rolle. Denn an guten Tagen war sogar das Paddeln auf dem Meer möglich.

Doch Trumpf für unsere Team-Kunststoff-Athleten war vor allem der 24 km lange und windgeschützte Fluss in Nähe der Unterkünfte. Geschützt vor natürlichen Wellen konnten blitzsaubere Technikeinheiten absolviert werden. Darüber hinaus ließ die Trainingsanlage selbst keine Wünsche für ein professionelles Training mit exzellenten Rahmenbedingungen offen. Entsprechend konnte in den ersten Tagen ein umfassender Athletikblock durchgeführt werden, der eine ausgezeichnete Grundlage für die anschließende Aufnahme des Paddeltrainings legte.

Slalom auf Übersee

Während sich die Rennsport-Nationalmannschaft in Belek vorbereitete, traten die für Olympia qualifizierten Slalomkanuten ihr spezifisches Training auf der Insel La Réunion an. Der DKV hatte sich aufgrund der aktuellen Einschränkungen in anderen Ländern erstmals für ein Trainingslager im französischen Übersee-Département im Indischen Ozean entschieden.

Slalom-Kanufahrerin Ricarda Funk (c) Franz Anton
Slalom-Kanufahrerin Ricarda Funk, Archivbild, (c) Franz Anton

Und das stellte sich nicht nur ob der laut Chef-Bundestrainer Klaus Pohlen „herausragenden Trainingsbedingungen“ als Glücksgriff heraus. Weil viele europäische Nationen sich diesen Trainingsort ausgesucht hatten, konnte sogar ein internationaler Wettkampf stattfinden. Besonders erfreulich war die Leistung der 28-jährigen Ricarda Funk – mit großem Vorsprung gewann sie das Open in La Réunion, eine Art offener Weltcup.

Weitere Informationen zu den Trainingslagern in Belek und in La Réunion sowie zu den Athletinnen und Athleten finden Sie auf der Seite des Deutschen Kanu-Verbands (DKV).