Das Team im Kanuslalom 2015

Kanu-Sprint-WM als Gradmesser für Toko 2020

21.8.2019Der Weg nach Tokio zu den Olympischen Spielen führt für die Kanu-Sprint- und Parakanu-Athleten über die Weltmeisterschaften in Szeged/Ungarn. Auch deshalb stellen die Wettkämpfe vom 21. bis 25. August 2019 den Saisonhöhepunkt für die SportlerInnen des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) und Team Kunststoff dar. Favoriten auf Gold sind in der ungarischen Kanu-Hochburg der Kajak-Vierer der Herren (Foto) mit Sprint-Routinier Ronny Rauhe, der seinen 16. WM-Titel anstrebt, aber auch Sebastian Brendel, mehrfacher Olympia- und WM-Sieger, der auf seiner Paradestrecke über die 1.000 Meter im Canadier-Einer erstmals in diesem Jahr zum Sieg fahren will.

K4 Herren Duisburg Weltcup [C] Oliver Strubel kl.

An erster Stelle steht aus deutscher Sicht aber der Kampf um die maximal 18 Quotenplätze, die sich jede Nation in Ungarn für die Olympischen Spiele sichern kann.  Der leitende Bundestrainer Arndt Hanisch unterstrich: „Unser oberstes Ziel ist, in Szeged möglichst alle Quotenplätze klar zu machen. Wir wissen, das wird schwer genug, denn die Weltspitze rückt immer mehr zusammen.“ Die deutsche Mannschaft fahre aber gut vorbereitet zum Saisonhöhepunkt und sei daher optimistisch.

Start der Wettkämpfe ist am Mittwoch, 21. August 2019 mit ersten Vorläufen, die Sprint-Finals finden am Freitagnachmittag, 23. August sowie am Wochenende vom 24 bis 25. August statt.

Informationen und Ergebnisse zur Kanu-Sprint-WM gibt es hier:

Homepage der Weltmeisterschaften in Szeged (kompletter Zeitplan, Startlisten):
https://szeged2019.com/

Livestream bei Planetcanoe:
https://www.youtube.com/planetcanoe

Live-Results:
https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-championships/szeged-2019

Foto: Der deutsche K4 der Herren über 500m, amtierender Weltmeister und Weltcupsieger von Duisburg, zählt in Szeged mit zu den Top-Favoriten.

 

Elbepaddler engagieren sich für Gewässerschutz

9.7.2019 – Zum Auftakt der 25. Internationalen Elbefahrt versammelten sich am vergangenen Wochenende am Bootshaus des Vereins Kanusport Dresden (VKD) rund 90 aktive Paddler und Begleiter zur offiziellen Eröffnung der diesjährigen Jubiläumstour. Bei der diesjährigen Fahrt steht der Umweltaspekt in besonderem Maße im Fokus: Ausgestattet mit dem Müll- und Unrat Sammelsack (MUSS) des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) wollen die Teilnehmer unterwegs gefundenen Müll einsammeln und so einen Beitrag für eine saubere Elbe leisten.

Die Elbefahrt-Teilnehmer mit dem MUSS, den sie auf ihrer Fahrt von Dresden bis Hamburg mit an Bord haben werden.
Die Elbefahrt-Teilnehmer mit dem MUSS, den sie auf ihrer Fahrt von Dresden bis Hamburg mit an Bord haben werden (Foto: H.-P. Wagner).

Unter dem Motto „Mein Fluss MUSS sauber sein!“ setzt der DKV ein wichtiges Zeichen und zeigt, dass die Qualität unserer Gewässer den Kanuten sehr am Herzen liegt. Der Sammelsack wurde aus recyceltem Plastik produziert und wird vom Team Kunststoff, dem Partner des DKV, gefördert und unterstützt.

Zur Eröffnung der 25. Internationalen Elbefahrt erklärte Wilfried Lehmann, der frühere Bürgermeister und zugleich Präsidiumsmitglied des Stadtsportbundes Dresden: „25 Jahre Elbefahrt zeigen, dass der Verein Kanusport Dresden eine tolle Arbeit leistet.“ Er wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die diesjährige Fahrt viel Spaß. Der Organisationsleiter der Elbefahrt Harald Zeiler überreichte dem gastgebenden Verein VKD sowie dem Sächsischen Kanu-Verband als Dank für die jahrelange Unterstützung ein Jubiläumsgeschenk der diesjährigen Tour. Zugleich verwies er auf die von der Sponsoringinitiative TEAM KUNSTSTOFF unterstützte MUSS-Kampagne für saubere Gewässer und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der den Teilnehmern überreichte Müll- und Unrat Sammelsack dazu einen nützlichen Beitrag leisten werde.

Die diesjährigen Elbepaddler wollen verteilt auf 16 Etappen insgesamt 623 Kilometer von Dresden bis nach Hamburg zurücklegen.

 

Weitere Informationen: www.internationale-elbefahrt.de

Weitere Informationen zum Engagement der Kunststofferzeuger in Deutschland zum Gewässerschutz.

1x Weltcupsieg in Bratislava, bitte

24. Juni 2019 – Anspruchsvolle Strecke, starke Lokalmatadore, zwei Medaillen: So sah das Fazit für die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) und Team Kunststoff am Ende eines spannenden slowakischen Weltcup-Wochenendes aus. Seinen ersten Saisonsieg konnte dabei das Leipziger Slalom-Ass Franz Anton feiern. Der Weltmeister gewann im Einer-Canadier nach einer fehlerfreien Vorstellung knapp vor dem slowakischen Lokalmatador Matej Benus. Stark präsentierte sich auch Ricarda Funk (Bad Kreuznach) im Kajak, die als Dritte auf dem Podest landete. Schon in London war die 28-Jährige auf Rang zwei gepaddelt. Der Sieg ging trotz einer Stangenberührung an die zweimalige Weltmeisterin Corinna Kuhnle aus Österreich.
Anton Funk (C) Philipp Reichenbach
Die glücklichen Medaillengewinnern von Bratislava: Ricarda Funk und Franz Anton, Foto: Philipp Reichenbach

Der Augsburger Sideris Tasiadis, der eine Woche zuvor den Weltcup-Auftakt in London gewonnen hatte, war nicht am Start. Grund ist unter anderem die interne Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, für die Bratislava nicht ausschlaggebend ist.

Weitere Informationen zum gelungenden Weltcup gibt es auf der DKV-Webseite.