Das Team im Kanuslalom 2015

1x Weltcupsieg in Bratislava, bitte

24. Juni 2019 – Anspruchsvolle Strecke, starke Lokalmatadore, zwei Medaillen: So sah das Fazit für die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) und Team Kunststoff am Ende eines spannenden slowakischen Weltcup-Wochenendes aus. Seinen ersten Saisonsieg konnte dabei das Leipziger Slalom-Ass Franz Anton feiern. Der Weltmeister gewann im Einer-Canadier nach einer fehlerfreien Vorstellung knapp vor dem slowakischen Lokalmatador Matej Benus. Stark präsentierte sich auch Ricarda Funk (Bad Kreuznach) im Kajak, die als Dritte auf dem Podest landete. Schon in London war die 28-Jährige auf Rang zwei gepaddelt. Der Sieg ging trotz einer Stangenberührung an die zweimalige Weltmeisterin Corinna Kuhnle aus Österreich.
Anton Funk (C) Philipp Reichenbach
Die glücklichen Medaillengewinnern von Bratislava: Ricarda Funk und Franz Anton, Foto: Philipp Reichenbach

Der Augsburger Sideris Tasiadis, der eine Woche zuvor den Weltcup-Auftakt in London gewonnen hatte, war nicht am Start. Grund ist unter anderem die interne Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, für die Bratislava nicht ausschlaggebend ist.

Weitere Informationen zum gelungenden Weltcup gibt es auf der DKV-Webseite.

Fish & Chips & ein Medaillensatz für Slalom-Kanuten

17. Juni 2019 – Die deutschen Slalom-Kanuten haben zum Weltcup-Auftakt 2019 in London einen Sieg und zwei weitere Podiumsplätze eingefahren. Der WM-Dritte Sideris Tasiadis und Silbermediallengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 setzte sich im Canadier-Einer (C1) vor den britischen Lokalmatadoren durch. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug für den Augsburger dabei lediglich sieben Hundertstelsekunden. C1-Weltmeister Franz Anton aus Leipzig erreichte im Finale der besten Zehn einen ebenfalls starken achten Platz.

Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, (C) Philipp Reichenbach
Londoner Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, Foto: Philipp Reichenbach

Weitere Medaillen für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) und Team Kunststoff gab es für die Kajakfahrer Ricarda Funk und Hannes Aigner (Foto). Funk sicherte sich Platz 2 im K1-Finale der Damen, während Kajak-Weltmeister Aigner bei den K1-Herren zur Bronzemedaille fuhr.  Die Bad Kreuznacherin Funk musste sich mit 2,44 Sekunden Rückstand nur der Britin Mallory Franklin geschlagen geben. Der Augsburger Slalom-Kanute Aigner wiederum, der 2012 bei den Olympischen Spielen auf der selben Strecke bereits die Bronzemedaille holte, paddelte nun in London dank eines fehlerfreien Durchgangs erneut auf Rang drei.

Das Fazit von DKV-Cheftrainer Thomas Apel fiel positiv aus, der Blick ging allerdings auch schon wieder nach vorn: „Wir waren in allen Finals vertreten und fahren mit drei Medaillen nach Hause. Wir werden Erkenntnisse mitnehmen und uns gezielt auf den Weltcup in Markkleeberg vorbereiten.“

Zarte EM-Erfolge für Kanu-Slalom-Fahrer des Team Kunststoff

Bronzemedaillengewinner Sideris Tasiadis [C] Rebekka Anton
Foto: Rebekka Anton
Bei den Europameisterschaften im französischen Pau am Wochenende haben die deutschen Slalomkanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) zwei Medaillen in den olympischen Einzelwettbewerben gewonnen. Jeweils Bronze holten am Samstag der Einercanadier Sideris Tasiadis (Foto) aus Augsburg und Kajakfahrerin Jasmin Schornberg aus Hamm. Stark zeigten sich die Mannschaften, die insgesamt dreimal Edelmetall gewannen. Die Damenteams im C1 und K1 gewannen Silber, die K1-Herren holten Bronze.Die Wettkämpfe wurden aufgrund der diesjährigen Olympia-Qualifikationsausscheide aus dem Training herausgefahren werden. Trotzdem waren sie sehr wichtig für das Team, um einen internationalen Vergleich zu bekommen. Thomas Apel, Interims-Cheftrainer, resümierte: „Mit zwei Einzelmedaillen haben wir das Soll erfüllt. Mit den Finalisten hatten wir auch Chancen auf vordere Platzierungen. […] Jetzt kommt es darauf an, in den knapp zwei Wochen bis zum ersten Weltcup, der zur Olympia-Quali gehört, ein bisschen mehr Stabilität hinein zu bekommen.“Mehr Infos zu den Kanu-Slalom-Fahrerinnen und -Fahrern des Team Kunststoff gibt es auf der DKV-Webseite.