Das Team im Kanuslalom 2015

Zarte EM-Erfolge für Kanu-Slalom-Fahrer des Team Kunststoff

Bronzemedaillengewinner Sideris Tasiadis [C] Rebekka Anton
Foto: Rebekka Anton
Bei den Europameisterschaften im französischen Pau am Wochenende haben die deutschen Slalomkanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) zwei Medaillen in den olympischen Einzelwettbewerben gewonnen. Jeweils Bronze holten am Samstag der Einercanadier Sideris Tasiadis (Foto) aus Augsburg und Kajakfahrerin Jasmin Schornberg aus Hamm. Stark zeigten sich die Mannschaften, die insgesamt dreimal Edelmetall gewannen. Die Damenteams im C1 und K1 gewannen Silber, die K1-Herren holten Bronze.Die Wettkämpfe wurden aufgrund der diesjährigen Olympia-Qualifikationsausscheide aus dem Training herausgefahren werden. Trotzdem waren sie sehr wichtig für das Team, um einen internationalen Vergleich zu bekommen. Thomas Apel, Interims-Cheftrainer, resümierte: „Mit zwei Einzelmedaillen haben wir das Soll erfüllt. Mit den Finalisten hatten wir auch Chancen auf vordere Platzierungen. […] Jetzt kommt es darauf an, in den knapp zwei Wochen bis zum ersten Weltcup, der zur Olympia-Quali gehört, ein bisschen mehr Stabilität hinein zu bekommen.“Mehr Infos zu den Kanu-Slalom-Fahrerinnen und -Fahrern des Team Kunststoff gibt es auf der DKV-Webseite.

Team-Kunststoff-Erfolge im Wimbledon des Kanu-Rennsports

Großer Sport, toller Zuspruch, maximaler Erfolg: Mit insgesamt neun Medaillen dominierten die Athletinnen und Athleten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) den diesjährigen Sprint-Heim-Weltcup in Duisburg vor vollbesetzten Zuschauerrängen. In die Rennen über 200, 500 und 1.000m  hatte DKV-Sportdirektor Dr. Jens Kahl ein Großaufgebot mit insgesamt 26 deutschen Booten an den Start geschickt, dabei waren zehn Medaillengewinner der Olympischen Spiele von Rio, aber auch zahlreiche Nationalmannschaftsdebütanten. Sie alle hatten am ersten Juni-Wochenende 2019 das Team Kunststoff Logo auf Trikots und Booten.

Zu den herausragenden Erfolgen auf der Wedau-Bahn gehörten die Siege in den deutschen Paradebooten K4 der Damen und Herren. Über jeweils 500 m paddelten zunächst Sabrina Pradler-Hering (Hannover), Franziska John (Potsam), Caroline Arft (Essen) und Tina Dietze (Leipzig) zu Gold (Foto), wenig später gefolgt vom Herren-Vierer mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim). Für Rendschmidt und Lemke war dies bereits der 2. Titel an diesem Wochenende, hatten beide doch bereits zuvor das K2-Rennen über 500 m gewonnen. Einen tollen ersten Platz und damit ebenfalls seinen zweiten Titel auf der Wedau feierte zudem Tom Liebscher, der im Einer-Kajak über 500 m nicht zu schlagen war.

K4 Damen Duisburg Weltcup [C] Martina Tirolf
Foto: Martina Tirolf
Mehrere Tausend Zuschauer an der Regattabahn sorgten insbesondere an den Finaltagen für eine außergewöhnliche Atmosphäre, die zusammen mit den gewohnt hervorragenden Rennbedingungen viele internationale Vertreter des Kanu-Sports ins Schwärmen und Duisburg in einen Atemzug mit London brachte. DKV-Präsident Thomas Konietzko freute sich dementsprechend über die vielen positiven Rückmeldungen zum Heim-Weltcup: „Es ist schon ein Ritterschlag ‚Wimbledon des Kanu-Rennsport‘ genannt zu werden. […] Aber ich glaube, diesen Vergleich haben wir uns über Jahrzehnte wirklich hart erarbeitet und verdient mit der Organisation herausragender Veranstaltungen unter möglichst fairen Bedingungen.“

Die strahlenden K4-Damen freuen sich im Interview über den lang ersehnten Sieg über 500 Meter beim Weltcup in Duisburg. Mehr Informationen zu den Erfolgen und Ergebnissen der Kanu-Nationalmannschaften bietet die Webseite des DKV.

Weltcup-Auftakt in Posen – Heimhöhepunkt in Duisburg

28.5.2019 – Sprint-Kanuten des Team Kunststoff starten in die Saison

K2 Hoff Schopf [Foto ICF]
Die Sieger im K2-Rennen über 1.000 m: Max Hoff und Jacob Schopf (Foto ICF)
Die Fußball-Bundesliga endet, die Kanu-Rennsport-Saison startet: Und das tat sie am letzten Mai-Wochenende 2019 gleich mit einem hochkarätig besetzen Weltcup im polnischen Posen, bei dem die Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands, unterstützt durch Hauptsponsor Team Kunststoff, einige Topplatzierungen, darunter 3x Gold, einheimsen konnten. Auf diesen gelungenen Auftakt in Polen folgt sogleich einer von zwei Saisonhöhepunkten: Der Heim-Weltcup in Duisburg.

Nicht ganz zu unrecht wird die Duisburger Kanu-Wettkampf-Arena auch als „Wimbledon des Kanu-Rennsports“ bezeichnet: Auf der renommierten Wedau-Bahn im Sportpark Duisburg wurden bereits diverse Rennen mit Welt-Bestzeit abgeschlossen und stockte ZuschauerInnen in zahlreichen Herzschlagfinals regelmäßig der Atem. Vom 31. Mai bis 2. Juni ist die Kanu-Welt nun erneut zu Gast in Wedau-Wimbledon. Die weltbesten Kanutinnen und Kanuten sammeln hier zum zweiten Mal in dieser Saison Punkte und Medaillen für die ICF Canoe Sprint World Cup Tour. Am Samstag und Sonntag stehen jeweils ab 11:30 Uhr insgesamt 27 Finalrennen auf dem Programm, alle olympischen Strecken sind vertreten. Insgesamt 670 Kanutinnen und Kanuten aus 65 Nationen haben für die über 200 Rennen im vorolympischen Jahr gemeldet, die Nationen im Starterfeld reichen von A wie Aserbaidschan bis Z wie Zypern. Die Regatta wird so zum Treffen der aktuellen Olympiasieger und der Athletinnen und Athleten, die auf Gold in Tokio 2020 hoffen.

Der Deutsche Kanu-Verband, der erfolgreichste deutsche Sportverband bei olympischen Sommerspielen, geht mit seiner kompletten Nationalmannschaft beim zweiten Weltcup der Saison an den Start – und damit ist auch Team Kunststoff prominent in Duisburg vertreten. Für die Athletinnen und Athleten bedeutet der Zwischenstopp in Duisburg eine entscheidende Formüberprüfung vor der WM 2019 Ende August im ungarischen Szeged. Entsprechend groß ist das Medieninteresse an den Rennen: So berichtet das ZDF am Sonntag vom Weltcup in Duisburg, während Eurosport an beiden Finaltagen jeweils zwei Stunden aus Duisburg überträgt.

Der Eintritt an allen drei Wettkampftagen ist frei. Alle wichtigen Informationen zum Heim-Weltcup gibt es unter www.kanuduisburg.de.