Das Team im Kanuslalom 2015

Kanu-Slalom-Hochspannung auf der Olympiastrecke von 2016

Saisonhöhepunkt für die Slalom-Kanuten: Bei den diesjährigen Weltmeisterschaften in Rio de Janeiro gehen die Athletinnen und Athleten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen in die Rennen. Auf der Olympiastrecke von 2016 werden insgesamt vier Einzeltitel in den olympischen Disziplinen vergeben, hinzu kommen einige nicht-olympische Teamwettkämpfe. Nach einer erfolgreichen Weltcupsaison fühlen sich die Sportler bereit für den großen Wurf. Immerhin zwei deutsche Boote der von Team Kunststoff unterstützten DKV-Flotte hatten in der Weltcupsaison 2018 in der Gesamtwertung das Podest erreicht: Ricarda Funk (Bad Kreuznach) wurde Zweite im Kajak-Einer, Sideris Tasiadis (Augsburg) bei drei Saisonsiegen Dritter im Canadier-Einer. Cheftrainer Michael Trummer ist trotz der in Rio komplett versammelten Weltelite zuversichtlich: „Dass die Konkurrenz dabei sehr groß ist, wissen wir aus den Weltcuprennen der Saison. Trotzdem steht unser Ziel, zwei olympische Einzelmedaillen mit nach Hause zu nehmen. Nach den bisherigen Ergebnissen der Saison gehen wir optimistisch und motiviert in diese Weltmeisterschaft.“
Den Auftakt der Rennserie bilden die Teamfinals am Dienstag, die Entscheidungen in den Einzel-Disziplinen fallen am Samstag und Sonntag. Am Start sind unter anderem Hannes Aigner und Sideris Tasiadis (beide Augsburg), die bei den zurückliegenden Olympischen Spielen auf selber Strecke Rang vier und fünf belegten. Ebenfalls mit von der Partie sind Kajak-Europameisterin Ricarda Funk (Kreuznach) und die EM-Dritte im Damen-Canadier Elena Apel (Augsburg).
Elena Apel Kanu-WM 2018
Eine der WM-Starterinnen für Team Kunststoff: Elena Apel vom DKV
Eine Broschüre zu den Kanu-Nationalmannschaften, die seit dem Jahr 2000 von den Kunststofferzeugern in Deutschland finanziell unterstützt werden, gibt es als ePublikation (Flash-Format) oder im PDF-Format. Hier geht es zum WM-Zeitplan in englischer Sprache. Eine Liveübertraung im Stream bietet die International Canoe Federation auf YouTube.

Auf der Zielgeraden: Spannende Weltcup-Phase für Slalom-Kanuten

Der fünfte und letzte ICF Weltcup der Saison für die Slalom-Kanuten findet dieses Wochenende auf der spanischen Olympiastrecke La Seul d’Urgell statt. Es warten dabei noch einige spannende Entscheidungen auf die Athletinnen und Athleten vom Team Kunststoff. So möchte Olympia-Silbermedaillengewinner Sideris Tasiadis den Schwung aus dem vorherigen Weltcup im slowenischen Tacen  mitnehmen, wo dem Augsburger im vierten Weltcup der Saison der dritte Saisonsieg gelang. Diese Top-Platzierung katapultierte den Canadier-Einer-Fahrer auf den 2. Platz der Gesamt-Weltcupwertung. Alles hängt nun vom letzten Rennen in den spanischen Pyrenäen ab. Will Tasiadis den führenden Liptovsky Mikulas noch vom ersten Platz verdrängen und seinen Weltcuptitel verteidigen, muss er mindestens zwei Plätze besser abschneiden als der Slowake. Ebenfalls noch Chancen auf den Gesamtsieg hat die Weltcupdritte Ricarda Funk, die im Kajak-Einer (K1) der Damen startet und schon einen größeren Rückstand auf die Führende Jessica Fox hat (Australien). Und auch K1-Fahrer Sebastian Schubert liegt in aussichtsreicher Position, um noch einmal die Top 3 anzugreifen. Besonders interessant beim Finale der Rennserie ist diesmal, dass erstmals in der Saison doppelte Punkte vergeben werden.

Kanu-Weltcup Tacen, Tasidadis, Foto DKV
Sideris Tasiadis bei seinem Sieg beim Kanu-Slalom-Weltcup im slowenischen Tacen (Foto: Deutscher Kanu-Verband)

Hier ist der Zeitplan für die Entscheidungen:

Samstag, 08.09.2018
09:00 – 11:10 Semifinale (Canadier-Einer Herren & Kajak-Einer Damen)
12:00 – 13:15 Finale (Canadier-Einer Herren & Kajak-Einer Damen)

Sonntag, 09.09.2018
09:00 – 11:30 Semifinale (Canadier-Einer Damen & Kajak-Einer Herren)
12:00 – 13:15 Finale (Canadier-Einer Damen & Kajak-Einer Herren)

 

Das Weltcupfinale ist übrigens gleichzeitig auch wichtige Generalprobe für die Weltmeisterschaft Ende September auf der Olympiastrecke von Rio de Janeiro, dem sportlichen Höhepunkt für die Kanuslalom-Elite.

Stelldichein der Gewässerschutz-Initiative bei Kanu-Rennsportmeisterschaft

3.9.2018 Beim Gewässerschutz kommt es auf jeden Einzelnen an! Diese wichtige Botschaft präsen­tierten die Kunststofferzeuger zusammen mit dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) bei den
97. deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften am Rande der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe. Mithilfe von Flyern und den von PlasticsEurope Deutschland, Team Kunststoff und DKV gemeinsam entwickelten Abfallsammelsäcken „MUSS“ informierten die Verbände über Wege zum Schutz der Umwelt und insbesondere der Gewässer.

Warum ist Müll im Meer so eine große Bedrohung für die Natur? Wie lassen sich Einträge von Abfällen in die Gewässer künftig vermeiden? Antworten auf diese und ähnliche Fragen lieferten neben den Infobroschüren auch Verbandsvertreter, die den Besucherinnen und Besuchern bei den nationalen Titelkämpfen Rede und Antwort standen und weltumspannende Projekte der Industrie zum Schutz der Meere vorstellten. „Für uns ist jedes Kunststoffteil, das in der Umwelt landet, eines zu viel“, findet Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer bei PlasticsEurope Deutschland. „Mit unserer Aktion möchten wir das Umweltbewusstsein bei Wassersport­treibenden und Kanu-Fans schärfen, sie als Multiplikatoren für den Gewässerschutz gewinnen und zudem zeigen, wo die Industrie im Kampf gegen die Vermüllung der Meere aktiv ist.“ Die langjährige Partnerschaft mit Wassersportverbänden im Team Kunststoff, der Sponsoring­initiative der Kunststofferzeuger in Deutschland, war dafür das optimale Entree: Seit mehreren Jahren wird die Initiative „Gemeinsam für mehr Gewässerschutz“ von Messe Düsseldorf (mit K und boot), Kanuverband, Ruderverband, Seglerverband, Verband Deutscher Sporttaucher, Team Kunststoff und PlasticsEurope Deutschland getragen. Auf Messen, Sportveranstaltungen und Kongressen informieren die Partner über Wege und Maßnahmen zum Gewässerschutz.

„Die Kunststofferzeuger sind nicht nur langjähriger und verlässlicher Unterstützer des Kanu-Verbandes, sondern teilen mit uns auch den Wunsch nach sauberen Bächen, Flüssen, Seen und Meeren“, erklärte Thomas Konietzko, DKV-Präsident, am Rande der Kanu-Rennsportmeisterschaften. „Es ist toll, für dieses Ziel eng mit unserem wichtigen Kooperationspartner zusammenarbeiten zu können.“ Nächste Station für die Gewässer­schutzinitiative sind die deutschen Kanu-Slalom-Meisterschaften vom 14. bis 16. September in Markkleeberg/Leipzig.

DKV-Präsident Thomas Konietzko (Mitte) informiert am Stand von Team Kunststoff über Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und Meere.