Das Team im Kanuslalom 2015

Auf der Zielgeraden: Spannende Weltcup-Phase für Slalom-Kanuten

Der fünfte und letzte ICF Weltcup der Saison für die Slalom-Kanuten findet dieses Wochenende auf der spanischen Olympiastrecke La Seul d’Urgell statt. Es warten dabei noch einige spannende Entscheidungen auf die Athletinnen und Athleten vom Team Kunststoff. So möchte Olympia-Silbermedaillengewinner Sideris Tasiadis den Schwung aus dem vorherigen Weltcup im slowenischen Tacen  mitnehmen, wo dem Augsburger im vierten Weltcup der Saison der dritte Saisonsieg gelang. Diese Top-Platzierung katapultierte den Canadier-Einer-Fahrer auf den 2. Platz der Gesamt-Weltcupwertung. Alles hängt nun vom letzten Rennen in den spanischen Pyrenäen ab. Will Tasiadis den führenden Liptovsky Mikulas noch vom ersten Platz verdrängen und seinen Weltcuptitel verteidigen, muss er mindestens zwei Plätze besser abschneiden als der Slowake. Ebenfalls noch Chancen auf den Gesamtsieg hat die Weltcupdritte Ricarda Funk, die im Kajak-Einer (K1) der Damen startet und schon einen größeren Rückstand auf die Führende Jessica Fox hat (Australien). Und auch K1-Fahrer Sebastian Schubert liegt in aussichtsreicher Position, um noch einmal die Top 3 anzugreifen. Besonders interessant beim Finale der Rennserie ist diesmal, dass erstmals in der Saison doppelte Punkte vergeben werden.

Kanu-Weltcup Tacen, Tasidadis, Foto DKV
Sideris Tasiadis bei seinem Sieg beim Kanu-Slalom-Weltcup im slowenischen Tacen (Foto: Deutscher Kanu-Verband)

Hier ist der Zeitplan für die Entscheidungen:

Samstag, 08.09.2018
09:00 – 11:10 Semifinale (Canadier-Einer Herren & Kajak-Einer Damen)
12:00 – 13:15 Finale (Canadier-Einer Herren & Kajak-Einer Damen)

Sonntag, 09.09.2018
09:00 – 11:30 Semifinale (Canadier-Einer Damen & Kajak-Einer Herren)
12:00 – 13:15 Finale (Canadier-Einer Damen & Kajak-Einer Herren)

 

Das Weltcupfinale ist übrigens gleichzeitig auch wichtige Generalprobe für die Weltmeisterschaft Ende September auf der Olympiastrecke von Rio de Janeiro, dem sportlichen Höhepunkt für die Kanuslalom-Elite.

Stelldichein der Gewässerschutz-Initiative bei Kanu-Rennsportmeisterschaft

3.9.2018 Beim Gewässerschutz kommt es auf jeden Einzelnen an! Diese wichtige Botschaft präsen­tierten die Kunststofferzeuger zusammen mit dem Deutschen Kanu-Verband (DKV) bei den
97. deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften am Rande der Regattastrecke in Hamburg-Allermöhe. Mithilfe von Flyern und den von PlasticsEurope Deutschland, Team Kunststoff und DKV gemeinsam entwickelten Abfallsammelsäcken „MUSS“ informierten die Verbände über Wege zum Schutz der Umwelt und insbesondere der Gewässer.

Warum ist Müll im Meer so eine große Bedrohung für die Natur? Wie lassen sich Einträge von Abfällen in die Gewässer künftig vermeiden? Antworten auf diese und ähnliche Fragen lieferten neben den Infobroschüren auch Verbandsvertreter, die den Besucherinnen und Besuchern bei den nationalen Titelkämpfen Rede und Antwort standen und weltumspannende Projekte der Industrie zum Schutz der Meere vorstellten. „Für uns ist jedes Kunststoffteil, das in der Umwelt landet, eines zu viel“, findet Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer bei PlasticsEurope Deutschland. „Mit unserer Aktion möchten wir das Umweltbewusstsein bei Wassersport­treibenden und Kanu-Fans schärfen, sie als Multiplikatoren für den Gewässerschutz gewinnen und zudem zeigen, wo die Industrie im Kampf gegen die Vermüllung der Meere aktiv ist.“ Die langjährige Partnerschaft mit Wassersportverbänden im Team Kunststoff, der Sponsoring­initiative der Kunststofferzeuger in Deutschland, war dafür das optimale Entree: Seit mehreren Jahren wird die Initiative „Gemeinsam für mehr Gewässerschutz“ von Messe Düsseldorf (mit K und boot), Kanuverband, Ruderverband, Seglerverband, Verband Deutscher Sporttaucher, Team Kunststoff und PlasticsEurope Deutschland getragen. Auf Messen, Sportveranstaltungen und Kongressen informieren die Partner über Wege und Maßnahmen zum Gewässerschutz.

„Die Kunststofferzeuger sind nicht nur langjähriger und verlässlicher Unterstützer des Kanu-Verbandes, sondern teilen mit uns auch den Wunsch nach sauberen Bächen, Flüssen, Seen und Meeren“, erklärte Thomas Konietzko, DKV-Präsident, am Rande der Kanu-Rennsportmeisterschaften. „Es ist toll, für dieses Ziel eng mit unserem wichtigen Kooperationspartner zusammenarbeiten zu können.“ Nächste Station für die Gewässer­schutzinitiative sind die deutschen Kanu-Slalom-Meisterschaften vom 14. bis 16. September in Markkleeberg/Leipzig.

DKV-Präsident Thomas Konietzko (Mitte) informiert am Stand von Team Kunststoff über Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und Meere.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glanzvolle WM für Kanu-Rennsportler

27.8.2018 Bestes Abschneiden seit der Heim-WM in Duisburg 2007, erster in der Nationenwertung mit sieben Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen, dazu diverse persönliche Rekorde: Die Kanu-WM im portugiesischen Montemor-o-Velho war für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) und Hauptsponsor Team Kunststoff eine „Tour de Triomphe“. Besonders herausragend und von historischer Bedeutung war dabei der vierte WM-Titel in Serie für Sebastian Brendel über seine Paradestrecke im Canadier-Einer über 1000 Meter. Vier WM-Titel hintereinander zu gewinnen war bislang überhaupt nur zwei Kanufahrern gelungen – und jetzt auch dem mehrfachen Olympiasieger aus Potsdam.

K4 Herren Sieg WM 2018 in Portugal
Die glücklichen K4-Herren bei ihrem WM-Sieg 2018 in Portugal

Weitere Medaillen in den olympischen Disziplinen gab es u.a. für den Kajak-Vierer über 500 Meter, der in der Besetzung mit den Rio-Olympiasiegern Max Rendschmidt, Tom Liebscher, Ronald Rauhe und Max Lemke an den Start ging. Ein furioses Finish sicherte dem Boot nach einem eher durchwachsenen Start noch die Goldmedaille in einem spannenden Rennen. Kleine Randnotiz: Ronald „Ronny“ Rauhe wurde mit seinem mittlerweile 15. WM-Titel zum erfolgreichsten deutschen Medaillensammler bei den Männern. Ebenfalls herausragend war die Titelverteidigung im Canadier-Zweier (C2) der Herren über 1000 Meter von Yul Oeltze/Peter Kretschmer; Experten an der Strecke konnten sich demnach nicht mehr daran erinnern, wann es zuletzt eine Titelverteidigung im C2 gegeben hatte. Auch der Kajak-Zweier mit Max Hoff und Marcus Gross zeigte sich stark und siegte ebenfalls im Rennen über 1000 Meter. Und auch hier gab es einen besonderen Moment zu feiern: „Ich bin super zufrieden und total dankbar für diesen Sieg. Seit 2013 habe ich darauf gehofft. Jetzt habe ich über die 1000 m in allen Bootsklassen den WM-Titel gewonnen“, strahlte Max Hoff im Zieleinlauf nach seiner Goldfahrt.

Ebenfalls zufrieden zeigte sich DKV-Chefbundestrainer Jens Kahl, dabei insbesondere über die tolle Bilanz in den olympischen Bootsklassen mit vier Gold-, einer Silber- und einer Bronzemedaille: „Wir hatten vor dieser WM etwas Bammel, da wir zwischen den Spielen vor vier Jahren in Moskau unter unseren Möglichkeiten geblieben waren. Aber wir haben daraus die richtigen Schlüsse gezogen, das Trainerteam verändert, das Training wissenschaftlich unter die Lupe genommen und das Bootsmaterial mit Hilfe der FES optimiert. Das hat sich nicht nur kurzfristig, sondern auch nun langfristig ausgezahlt. … Das Ergebnis hier in Montemor liegt jedenfalls über unseren Erwartungen.“

Richtig auf heimischen Boden feiern lassen können sich die Stars nun bei den anstehenden deutschen Kanu-Sprintmeisterschaften in Hamburg vom 28.8.2018 bis 2.9.2018. Team Kunststoff ist über die Sportlerinnen und Sportler hinaus am Finalwochenende mit einem Stand vor Ort dabei, der u.a. über Initiativen der Kunststofferzeuger zum Gewässerschutz informiert.