Das Team im Kanuslalom 2015

Elbepaddler engagieren sich für Gewässerschutz

9.7.2019 – Zum Auftakt der 25. Internationalen Elbefahrt versammelten sich am vergangenen Wochenende am Bootshaus des Vereins Kanusport Dresden (VKD) rund 90 aktive Paddler und Begleiter zur offiziellen Eröffnung der diesjährigen Jubiläumstour. Bei der diesjährigen Fahrt steht der Umweltaspekt in besonderem Maße im Fokus: Ausgestattet mit dem Müll- und Unrat Sammelsack (MUSS) des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) wollen die Teilnehmer unterwegs gefundenen Müll einsammeln und so einen Beitrag für eine saubere Elbe leisten.

Die Elbefahrt-Teilnehmer mit dem MUSS, den sie auf ihrer Fahrt von Dresden bis Hamburg mit an Bord haben werden.
Die Elbefahrt-Teilnehmer mit dem MUSS, den sie auf ihrer Fahrt von Dresden bis Hamburg mit an Bord haben werden (Foto: H.-P. Wagner).

Unter dem Motto „Mein Fluss MUSS sauber sein!“ setzt der DKV ein wichtiges Zeichen und zeigt, dass die Qualität unserer Gewässer den Kanuten sehr am Herzen liegt. Der Sammelsack wurde aus recyceltem Plastik produziert und wird vom Team Kunststoff, dem Partner des DKV, gefördert und unterstützt.

Zur Eröffnung der 25. Internationalen Elbefahrt erklärte Wilfried Lehmann, der frühere Bürgermeister und zugleich Präsidiumsmitglied des Stadtsportbundes Dresden: „25 Jahre Elbefahrt zeigen, dass der Verein Kanusport Dresden eine tolle Arbeit leistet.“ Er wünschte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die diesjährige Fahrt viel Spaß. Der Organisationsleiter der Elbefahrt Harald Zeiler überreichte dem gastgebenden Verein VKD sowie dem Sächsischen Kanu-Verband als Dank für die jahrelange Unterstützung ein Jubiläumsgeschenk der diesjährigen Tour. Zugleich verwies er auf die von der Sponsoringinitiative TEAM KUNSTSTOFF unterstützte MUSS-Kampagne für saubere Gewässer und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass der den Teilnehmern überreichte Müll- und Unrat Sammelsack dazu einen nützlichen Beitrag leisten werde.

Die diesjährigen Elbepaddler wollen verteilt auf 16 Etappen insgesamt 623 Kilometer von Dresden bis nach Hamburg zurücklegen.

 

Weitere Informationen: www.internationale-elbefahrt.de

Weitere Informationen zum Engagement der Kunststofferzeuger in Deutschland zum Gewässerschutz.

1x Weltcupsieg in Bratislava, bitte

24. Juni 2019 – Anspruchsvolle Strecke, starke Lokalmatadore, zwei Medaillen: So sah das Fazit für die Slalom-Kanuten des Deutschen Kanu-Verbands (DKV) und Team Kunststoff am Ende eines spannenden slowakischen Weltcup-Wochenendes aus. Seinen ersten Saisonsieg konnte dabei das Leipziger Slalom-Ass Franz Anton feiern. Der Weltmeister gewann im Einer-Canadier nach einer fehlerfreien Vorstellung knapp vor dem slowakischen Lokalmatador Matej Benus. Stark präsentierte sich auch Ricarda Funk (Bad Kreuznach) im Kajak, die als Dritte auf dem Podest landete. Schon in London war die 28-Jährige auf Rang zwei gepaddelt. Der Sieg ging trotz einer Stangenberührung an die zweimalige Weltmeisterin Corinna Kuhnle aus Österreich.
Anton Funk (C) Philipp Reichenbach
Die glücklichen Medaillengewinnern von Bratislava: Ricarda Funk und Franz Anton, Foto: Philipp Reichenbach

Der Augsburger Sideris Tasiadis, der eine Woche zuvor den Weltcup-Auftakt in London gewonnen hatte, war nicht am Start. Grund ist unter anderem die interne Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, für die Bratislava nicht ausschlaggebend ist.

Weitere Informationen zum gelungenden Weltcup gibt es auf der DKV-Webseite.

Fish & Chips & ein Medaillensatz für Slalom-Kanuten

17. Juni 2019 – Die deutschen Slalom-Kanuten haben zum Weltcup-Auftakt 2019 in London einen Sieg und zwei weitere Podiumsplätze eingefahren. Der WM-Dritte Sideris Tasiadis und Silbermediallengewinner der Olympischen Spiele von London 2012 setzte sich im Canadier-Einer (C1) vor den britischen Lokalmatadoren durch. Der Vorsprung auf den Zweitplatzierten betrug für den Augsburger dabei lediglich sieben Hundertstelsekunden. C1-Weltmeister Franz Anton aus Leipzig erreichte im Finale der besten Zehn einen ebenfalls starken achten Platz.

Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, (C) Philipp Reichenbach
Londoner Bronzemedaillengewinner Hannes Aigner, Foto: Philipp Reichenbach

Weitere Medaillen für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) und Team Kunststoff gab es für die Kajakfahrer Ricarda Funk und Hannes Aigner (Foto). Funk sicherte sich Platz 2 im K1-Finale der Damen, während Kajak-Weltmeister Aigner bei den K1-Herren zur Bronzemedaille fuhr.  Die Bad Kreuznacherin Funk musste sich mit 2,44 Sekunden Rückstand nur der Britin Mallory Franklin geschlagen geben. Der Augsburger Slalom-Kanute Aigner wiederum, der 2012 bei den Olympischen Spielen auf der selben Strecke bereits die Bronzemedaille holte, paddelte nun in London dank eines fehlerfreien Durchgangs erneut auf Rang drei.

Das Fazit von DKV-Cheftrainer Thomas Apel fiel positiv aus, der Blick ging allerdings auch schon wieder nach vorn: „Wir waren in allen Finals vertreten und fahren mit drei Medaillen nach Hause. Wir werden Erkenntnisse mitnehmen und uns gezielt auf den Weltcup in Markkleeberg vorbereiten.“