Kanu-Rennsport

Das Team Kunststoff ist bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 wieder mit Top-Athleten aus den Bereichen Kanu-Slalom, Rudern und Kanu-Rennsport vertreten. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen alle Sportlerinnen und Sportler vor und verraten spannende Details, die Sie so vielleicht noch gar nicht wussten.

Sie wollen keinen Wettkampf von Team Kunststoff in Rio verpassen? Kein Problem. Wir haben hier alle Olympiazeiten von Team Kunststoff für Sie zusammengetragen.

Alle
Ruderinnen
Kanu-Rennsport
Kanu-Slalom

Ronja Fini Sturm
Leichtgewichts-Doppelzweier

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Marie Louise Dräger
Leichtgewichts-Doppelzweier

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Melanie Pfeifer
K1

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Hannes Aigner
K1

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Sideris Tasiadis
C1

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Franz Anton
C2

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Jan Benzien
C2

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Sebastian Brendel
C1 1000 m

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Franziska Weber
K1 / K2 / K4 500 m

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Conny Wassmuth
K1 200 m

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Tina Dietze
K2 / K4 500 m

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Sabrina Hering
K4 500 m

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Steffi Kriegerstein
K4 500 m

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Ronald Rauhe
K1 / K2 200 m

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Max Hoff
K1 / K4 1000 m

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Tom Liebscher
K2 200 m / K4 1000 m

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Marcus Groß
K2 / K4 1000 m

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Max Rendschmidt
K2 / K4 1000 m

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Ronja Fini Sturm
Leichtgewichts-Doppelzweier

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften im Rudern 2005 auf dem heimischen Beetzsee in Brandenburg/Havel ging Ronja Fini Sturm noch mit Pinsel und Farbpalette bei einem Malwettbewerb an den Start. Das Turnier hatte dennoch seine Wirkung. Sturm wollte das Rudern einmal selbst ausprobieren. 2016, etwa zehn Jahre später, tritt sie bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an. Die fleißige Medizinstudentin wird mit Teampartnerin Marie Louise Dräger im Leichtgewichts-Doppelzweier antreten. Mehr Informationen unter www.rudern.de.

Foto: Ronja Fini Sturm (links) und Marie Louise Dräger (rechts).

Marie Louise Dräger
Leichtgewichts-Doppelzweier

Die zweifache Weltmeisterin im Leichtgewichts-Doppel der Frauen will ihren Traum von einer Olympischen Medaille nicht aufgeben. 2008 belegte Dräger den 4. Platz bei den Spielen in Peking. 2012 dann Platz 11 in London. 2016 in Rio will sie, zusammen mit Teampartnerin Ronja Fini Sturm, nun endlich aufs Treppchen. Die Mutter eines Sohnes wurde 1981 in Lübeck geboren und trainiert beim ORC Rostock. Mehr Informationen unter www.rudern.de.

Foto: Ronja Fini Sturm (links) und Marie Louise Dräger (rechts).

Melanie Pfeifer
K1

Melanie Pfeifer wurde 1986 in Frankfurt geboren und wohnt derzeit – zusammen mit Hund Shyla – in Augsburg. Im Verein Kanu Schwaben Augsburg bereitet sie sich intensiv auf ihre Olympiateilnahme in Rio vor. Zu den Lieblingsstrecken der Sportsoldatin und Masterstudentin gehört die Olympiastrecke von London 2012. Erst kürzlich konnte Pfeifer einen ihrer größten Erfolge feiern: Sie wurde Europameisterin im Kanu-Slalom 2016. Weitere Informationen unter www.melaniepfeifer.de und www.teamkanuslalom.de.

Hannes Aigner
K1

Neben seiner Leidenschaft Kanu-Slalom studiert Aigner BWL an der Uni Augsburg und arbeitet als Sportsoldat bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr. Dass er der Dreifachbelastung mit Bravour standhält, beweisen seine nationalen wie internationalen Erfolge. Bei den Olympischen Spielen in London 2012 holte er die Bronzemedaille im Einzel. Mehr Informationen unter www.teamkanuslalom.de.

Sideris Tasiadis
C1

Der Polizeiwachtmeister ist seit 2005 beständiges Mitglied der deutschen Nationalmannschaft im Kanu-Slalom. Zu seinen größten Erfolgen gehört die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen von 2012 in London sowie die Silbermedaille bei der Europameisterschaft in Markkleeberg 2015. Sideris Tasiadis wohnt in Kissing und trainiert im Verein Kanu Schwaben Augsburg. Mehr Informationen unter www.sideris-tasiadis.de und unter www.teamkanuslalom.de.

Franz Anton
C2

Der Polizeimeister wurde 1989 in Lutherstadt Wittenberg geboren. Mit nicht einmal zehn Jahren saß er bereits das erste Mal in einem Boot. Und feiert seither große nationale wie internationale Erfolge im Kanu-Slalom. So gewann er zum Beispiel 2015 Gold bei den Weltmeisterschaften in London und wurde Zweiter bei den Deutschen Meisterschaften 2014. In seiner Freizeit fährt Franz Anton gerne Fahrrad und reist in andere Länder. Mehr Informationen unter www.c1-antons.de und www.teamkanuslalom.de.

Foto: Franz Anton (links) und Jan Benzien (rechts).

 

Jan Benzien
C2

Bereits mit sieben Jahren begeisterte sich Jan Benzien für die Sportart Kanu-Slalom. Seinen größten Erfolg feierte er 2015 zusammen mit Zweier-Partner Franz Anton mit Gold bei den Weltmeisterschaften in London. Der Sportsoldat trainiert im Leipziger Kanu-Club und pausiert derzeit mit seinem Studium in Sportmanagement, um seinem Ziel, eine Medaille bei den Olympischen Spielen zu gewinnen, näher zu kommen. Mehr Informationen unter www.janbenzien.de und www.teamkanuslalom.de.

Foto: Franz Anton (links) und Jan Benzien (rechts).

Sebastian Brendel
C1 1000 m

Bereits seit über zwei Jahrzehnten hat sich Brendel dem Kanu-Rennsport verschrieben. Und das mit großem Erfolg. Er ist amtierender Olympiasieger sowie Welt- und Europameister. Sebastian Brendel kniet fest in seinem Canadier und ist bereit für Rio 2016. Der 27 jährige Bundespolizist aus Schwedt wohnt mit seiner Familie in Potsdam und trainiert im dort ansässigen Verein KC Potsdam. Mehr Informationen unter www.sebastian-brendel.de.

Franziska Weber
K1 / K2 / K4 500 m

1999 erzählte Franziskas Vater Zuhause von einem Kanuverein in Potsdam. Dies war der Startschuss für die beispiellose Karriere von Franziska Weber im Kanu-Rennsport. Anfangs noch liebevoll „Bademeister“ genannt, weil sie Probleme mit dem Sitzenbleiben im Rennboot hatte, hörte nach drei Jahren hartem Training der Medaillenregen nicht mehr auf: Gold bei den Olympischen Spielen in London, dreimal Gold bei Weltmeisterschaften und viermal Gold bei Europameisterschaften. Mehr Informationen unter www.franziska-weber.de.

Foto: Tina Dietze (links) und Franziska Weber (rechts).

Conny Wassmuth
K1 200 m

1983 in Halle geboren, saß Conny Wassmuth mit acht Jahren das erste Mal in einem Kanu. 17 Jahre später erkämpft sie bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 mit einer Goldmedaille ihren bislang größten Erfolg. Neben dem Profisport wurde Wassmuth als Mitglied in die Sportförderung der Bundeswehr aufgenommen und legte erfolgreich ihr Diplom in Sportökonomie ab. Für die nächste Olympische Goldmedaille trainiert sie im Verein KC Potsdam. Mehr Informationen unter www.kanu.de.

Tina Dietze
K2 / K4 500 m

Mit fünf Jahren hielt Tina Dietze das erste Mal ein Paddel in der Hand. Zwischen diesem Tag und heute liegen unzählige Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie eine Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London 2012 im Kajak-Zweier über 500 Meter. 2009 und 2013 wurde Dietze zur Sportlerin des Jahres in Sachsen gewählt. 2006 trat sie der Sportfördergruppe der Bundeswehr bei und ist inzwischen Stabsunteroffizierin sowie Feldwebelanwärterin. Mehr Informationen unter www.kanu.de.

Foto: Tina Dietze (links) und Franziska Weber (rechts).

Sabrina Hering
K4 500 m

2016 ist aus sportlicher Sicht das erfolgreichste Jahr für Sabrina Hering. Gerade holte sie mit Zweierpartnerin Steffi Kriegerstein bei der EM in Moskau Silber. Und im August fährt die gebürtige Hannoveranerin zu den Olympischen Spielen nach Rio – ein lang gehegter Traum. Wenn Sabrina Hering einmal nicht im Kanu sitzt, arbeitet sie in der Bürokommunikation von Volkswagen. Dort besetzt sie auch eine von derzeit zwei Sportförderstellen in der Sportkommunikation. Mehr Informationen unter www.kanu.de.

Foto: Franziska Weber, Sabrina Hering, Steffi Kriegerstein, Tina Dietze (v.l.n.r.).

Steffi Kriegerstein
K4 500 m

Steffi Kriegerstein wurde 1992 in Dresden geboren. Mit acht Jahren saß sie das erste Mal in einem Kanu und begann ihre sportliche Karriere im WSV Am Blauen Wunder Dresden e.V., für den sie noch heute startet. Seit 2013 ist die erfolgreiche Kanutin Mitglied der Sportförderung der Bundeswehr und studiert „Medienmanagement“ an der Hochschule Mittweida. Mehr Informationen unter www.steffikriegerstein.npage.de.

Foto: Franziska Weber, Sabrina Hering, Steffi Kriegerstein, Tina Dietze (v.l.n.r.).

Ronald Rauhe
K1 / K2 200 m

Das Kanufahren wurde Ronald Rauhe quasi in die Wiege gelegt. Als Sohn von zwei Kanuten saß er in einem Boot bevor er überhaupt Schwimmen konnte. Mit zwölf Jahren nahm er bereits an Wettkämpfen teil und konnte erste Siege feiern. Seine Erfolgsbilanz bis heute: 28 internationale und 42 nationale Titel. Im Verein KC Potsdam bereitet sich der 25 Jährige nun auf die Olympischen Spiele in Rio vor – mit dem klaren Ziel die nächste Goldmedaille zu gewinnen. Mehr Informationen unter www.ronald-rauhe.de.

Max Hoff
K1 / K4 1000 m

Seine sportliche Karriere begann Max Hoff 1994 zunächst im Wildwasser-Rennsport. Erst 2007 spezialisierte er sich auf den Kanu-Rennsport – und das mit großem Erfolg. Er ist amtierender Europameister im Kajak-Einer über 1000 Meter, holte fünfmal Gold und dreimal Silber bei Weltmeisterschaften sowie eine Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in London 2012. Sein nächstes Ziel: Olympisches Gold in Rio de Janeiro 2016. In der Kanusportgemeinschaft Essen bereitet er sich dafür intensiv vor. Mehr Informationen unter www.maxhoff.de.

 

Tom Liebscher
K2 200 m / K4 1000 m

Schuld daran, dass Tom Liebscher nicht mehr ohne Kanurennen kann, ist laut eigenen Aussagen seine Schwester. Ihr damaliger Trainer ließ nicht locker, bis auch Tom eines Tages ins Boot stieg und sich nach etwas Übung kontinuierlich auf das Siegertreppchen paddelte. Trotz seines jungen Alters, Jahrgang 1993, kann er bereits vier Goldmedaillen bei Europameisterschaften und eine Goldmedaille bei Weltmeisterschaften vorweisen. Auch sein großer Traum von einer Olympia-Teilnahme wird mit einem Start bei den Spielen in Rio nunmehr wahr. Mehr Informationen unter www.tomliebscher.de.

Foto: Max Rendschmidt, Tom Liebscher, Max Hoff, Marcus Groß (v.l.n.r.).

Marcus Groß
K2 / K4 1000 m

Die Freude über den WM-Titel im Kajak-Zweier über 1000 Meter war so riesig, dass Marcus Groß direkt nach der Siegerehrung seiner 25-jährigen Freundin Kathi spontan einen Heiratsantrag machte. Wenn er und Teampartner Max Rendschmidt in Rio Gold holen, bleibt demnach spannend, was diesmal nach der Siegerehrung passieren wird. Neben der Kanurennstrecke ist Groß bei der Bundespolizei im Bundesleistungszentrum Kienbaum und lebt in Berlin. Mehr Informationen unter www.kanu.de.

Foto: Max Rendschmidt (links) Marcus Groß (rechts).

 

Max Rendschmidt
K2 / K4 1000 m

Max Rendschmidt wurde 1993 in Bonn geboren. Erst 2007, mit 14 Jahren, kam er zum Kanusport. Die Erfolge ließen jedoch nicht lange auf sich warten. Zu seinen bisher bedeutendsten Siegen zählen fünf Goldmedaillen bei Europameisterschaften sowie zwei Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften. Erst letztes Jahr holte er zusammen mit Teampartner Marcus Groß den WM-Titel. Nun geht es mit großen Hoffnungen zu den Olympischen Spielen nach Rio. Mehr Informationen unter www.kanu.de.

Foto: Max Rendschmidt (links) Marcus Groß (rechts).