Das Team im Kanuslalom 2015

Frankfurter OB und DKV-Präsident: Im Einsatz für den Gewässerschutz

MUSS-Sammelaktion mit Frankfurter OB am und auf dem Main

Wenn das Team Kunststoff aufs Wasser geht, sitzen nicht immer nur sportliche Profis im Boot: So geschehen kürzlich in Frankfurt, als der hessische Kanu-Verband zu einer Müllsammelaktion auf dem Main gemeinsam mit Stadtoberhaupt Peter Feldmann (im Bild rechts) einlud – und Sven Weihe (links im Bild) für die Kunststofferzeuger mit im Groß-Canadier saß. Ziel der Aktion war die Vorstellung des Müll- und Unrat-Sammel-Sacks „MUSS“, der von PlasticsEurope Deutschland finanziell wie ideell unterstützt wird und mit dem Kanuten nun bundesweit Müll sammeln können. Der hessische Kanu-Landesverband war dabei einer der ersten, der den aus Recyclingkunststoff hergestellten Sammelsack landesweit verteilte und nun einsetzt. Der Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann zeigte sich von der Aktion sehr angetan und war voll des Lobes für die engagierten Kanutinnen und Kanuten. Dabei war auch Gelegenheit, Feldmann über die zahlreichen Initiativen der Kunststofferzeuger für den Gewässerschutz hinzuweisen, die weit über den Sammelsack hinausreichen.

MUSS Sammelaktion mit Frankfurter OB Peter Feldmann
MUSS Sammelaktion mit OB Peter Feldmann

DKV-Präsident schließt Videoserie zum Gewässerschutz ab

Und nun auch der Präsident: Zum Abschluss der Videokampagne zum Gewässerschutz, die von Kanu-Verband (DKV) und Team Kunststoff gemeinsam vor einigen Monaten ins Rollen gebracht wurde, richtete nun DKV-Präsident Thomas Konietzko ein paar eindringliche Worte an alle Freizeitsportler und Verbraucher. Tenor seiner Botschaft: Nicht Kunststoff ist das Problem, sondern der unachtsame Umgang damit, wenn er zu Müll wird. Schon seit geraumer Zeit engagieren sich die Kunststofferzeuger in Deutschland zusammen mit verschiedenen großen Wassersportverbänden sowie der Messe Düsseldorf unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Gewässerschutz“ gegen die Vermüllung der Natur. Für die Videokampagne haben Athleten der Kanu-Sprint-Nationalmannschaft in kurzen Spots ihre Sicht auf das Littering-Problem preisgeben und erklärt, wie sie es mit dem Umweltschutz halten. Die auf YouTube veröffentlichten Filme wurden über die verschiedenen Social-Media- und Webkanäle der beteiligten Verbände verbreitet. Hier gibt es weitere Beispiele zu der Gewässerschutz-Kampagne.

 

 

Pau vor der Brust: WM-Titelkämpfe im Kanu-Slalom für Team Kunststoff

21.9.2017
Mit drei Gesamtweltcupsiegen 2017 im Gepäck reiste die Deutsche Kanu-Slalom-Nationalmannschaft zur diesjährigen WM ins Stade d’Eau vives in Pau-Pyrenées. Beste Voraussetzungen also für die Team-Kunststoff-Athleten, um vom 26. bis 30. September im Süden Frankreichs nach WM-Medaillen zu greifen. Doch Vorsicht, die künstlich angelegte Strecke am Rande der Pyrenäen ist anspruchsvoll und verzeiht keine Fehler. Und auch die Konkurrenz ist stark: Viele Olympiateilnehmer bzw. Olympiasieger vertreten in Pau die Farben ihrer Länder. Zu den Favoriten im Wettbewerb zählen dabei natürlich die frisch gekürten Weltcupgesamtsieger aus Deutschland: Ricarda Funk (K1), Sideris Tasiadis (C1) sowie Robert Behling / Thomas Becker (C2). Damit der heiße Saisonabschluss hinterher auch Anlass zum Feiern bietet, haben sich die Sportlerinnen und Sportler intensiv in Frankreich und auf ihren heimischen Kanu-Slalom-Strecken auf die WM vorbereitet und sind nun erneut frühzeitig an die Wettbewerbsstrecke gereist, um sich auf die Bedingungen vor Ort einzustimmen. Nun müssen nur noch die Ergebnisse stimmen. Die Team-Kunststoff-Kollegen vom Kanu-Sprint haben in dieser Hinsicht bereits im Sommer vorgelegt.

Abreise des Kanu-Slalom-Teams nach Pau
Ankunft des Kanu-Slalom-Teams in Südfrankreich

Hier geht es zur Veranstaltungsseite des Internationalen Kanu-Verbands. Auch der Deutsche Kanu-Verband informiert auf seiner Website und via Facebook über die Kanu-Slalom-WM in Frankreich.

Vor der Kanu-Slalom-WM: Drei Gesamtweltcupsiege für Team Kunststoff

In fünf Weltcuprennen im Kanu-Slalom ging es 2017 um Podestplätze und Platzierungspunkte, am Ende gab es drei Gesamtsieger und einen zweiten Platz bei den deutschen Startern! Dementsprechend zufrieden zeigte sich der Cheftrainer des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV), Michael Trummer: „Das ist natürlich ein insgesamt superstarkes Ergebnis mit dreimal Gold und einmal Silber in fünf Kategorien.“ Sein Blick ging daher bereits in Richtung WM, die vom 27. September bis 1. Oktober im französischen Pau stattfindet: Er hoffe, dass seine Athleten die Form bis dahin halten können, betonte der Coach.

Zum Weltcup-Saisonabschluss im spanischen La Seu d’Urgell sicherten sich die als Führende ins Rennen gegangenen Team-Kunststoff-Athleten Ricarda Funk (Bad Kreuznach) im Kajak-Einer der Damen und Sideris Tasiadis (Augsburg) im Canadier-Einer der Herren den jeweils ersten Platz im Endklassement. Funk überzeugte dabei mit dem vierten Sieg im fünften Weltcuprennen der Saison, während Tasiadis mit einem vierten Platz erstmals in diesem Jahr am Podest vorbeifuhr.

Besonders umkämpft war der Ausgang im Canadier-Zweier der Herren: Hier paddelten die Merseburger Robert Behling und Thomas Becker in Spanien auf den ersten Platz, und sprangen so mit knappen Vorsprung noch von Gesamtweltcupposition zwei auf eins. Beim letzten Weltcuprennen des Jahres gab es darüber hinaus im C2 einen deutschen Doppelerfolg: Hinter Behling/Becker konnten sich die Leipziger Olympiastarter von London 2012 David Schröder/Nico Bettge auf dem zweiten Platz einreihen. Positiv auch das Abschneiden von Sebastian Schubert, der dank eines vierten Platzes in La Seu d’Urgell die zweite Position im Gesamtweltcup verteidigen konnte.

Gesamtweltcupsieg 2017 Behling Becker
Glückliche Doppel-Weltcupsieger im spanischen La Seu d’Urgell, v.l.nr.: David Schröder, Robert Behling, Thomas Becker und Nico Bettge (Foto: Jochen A. Meyer, DKV)

Entscheidend wird nun sein, dass die DKV-Sportler die gute Form bis zu den Weltmeisterschaften in Frankreich konservieren können. Denn dort sind die Voraussetzungen noch etwas schwieriger als im Weltcup: Die Entscheidung über den wichtigsten Titel der Saison fällt dann in nur einem Lauf. Informationen zum Saisonhöhepunkt für die Slalomkanuten von Team Kunststoff bietet die offizielle WM-Webseite des internationalen Kanu-Verbandes ICF.