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ERFOLGE
Das TEAM KUNSTSTOFF besteht seit
1996, und seitdem sind die Sportlerinnen und Sportler bei der Jagd nach
Medaillen und Titeln bei Welt- und Europameisterschaften, Weltcups und
Olympischen Spielen überaus erfolgreich. Eine komplette Liste aller Erfolge
würde den Rahmen sprengen, die Sportler des TEAM KUNSTSTOFF sind Dauergäste
auf dem Siegerpodest, deshalb hier eine kurze Auswahl:
Olympische Spiele in Peking 2008
GOLD für:
Kanu-Slalom:
Kajak-Einer: Alexander Grimm
Kanu-Rennsport:
K4: Fanny Fischer, Nicole Reinhardt, Katrin Wagner-Augustin und Conny
Waßmuth
K2: Andreas Ihle und Martin Hollstein.
SILBER für:
Kanu-Rennsport:
K2: Ronald Rauhe und Tim Wieskötter
C2: Christian Gille und Tomasz Wylenzek
Rudern:
Doppelzweier: Christiane Huth und Annekatrin Thiele
BRONZE für:
Kanu-Rennsport:
K1: Katrin Wagner-Augustin
K4: Lutz Altepost, Norman Bröckl, Torsten Eckbrett und Björn Goldschmidt
C2: Christian Gille und Tomasz Wylenzek
Segeln:
49er: Hannes und Jan-Peter Peckolt
Einige Erfolge 2007
Eine Weltmeisterschaft der Superlative ging Mitte August 2007 für die
Rennsportkanuten im TEAM KUNSTSTOFF zu
Ende: 90 gemeldete Nationen entsendeten insgesamt 850 Athletinnen und
Athleten zu den Wettkämpfen, die Ränge an der Duisburger Regattabahn waren
am gesamten Wochenende ausverkauft, 450 Medienvertreter hatten sich
akkreditiert und berichteten in Wort, Bild und Ton, und das Beste: Insgesamt
gab es 18 WM-Medaillen für die Kunststoff-Paddler: 9 x Gold, 6 x Silber und
3 x Bronze,
Für einen „goldigen“ Auftakt sorgte gleich im ersten Finalrennen der
Vierer-Kajak der Damen über 500 Meter mit Carolin Leonhardt, Conny Waßmuth,
Katrin Wagner-Augustin und Maren Knebel im Boot. Das Quartett siegte
deutlich über die Dauer-Konkurrenz aus Ungarn und holte das erste Gold für
das TEAM KUNSTSTOFF. Das Boot gewann auch auf der nichtolympischen
200-Meter-Strecke und setzte nach seinem zweiten Goldrennen direkt zu einer
Ehrenrunde vor der ausverkauften Tribüne der Duisburger Regattabahn an. Eine
totale Überraschung war der erste Platz des Vierer-Kajaks der Herren über
1000 m, der nach einer eigentlich verpatzten Saison und durchwachsenen
Vorläufen in Duisburg auf Goldkurs ging. Im Zwischenlauf stockte den Fans
noch der Atem, doch angeführt von Schlagmann Lutz Altepost paddelte das
Quartett Altepost, Norman Bröckl, Marco Herszel und Björn Goldschmidt im
Finalrennen allen auf und davon und damit zum WM-Titel.
Den dritten Titelgewinn in einer olympischen Bootsklasse machte das
Canadier-Duo Christian Gille / Tomasz Wylenzek perfekt. In einem packenden
Rennen sicherten sich die Kunststoff-Kanuten wie schon 2004 in Athen das
Edelmetall. Den vierten Titel des ersten Finaltages holten Gesine Ruge und
Judith Hörmann im Zweier-Kajak der Damen über 1000 Meter. Die 24-jährige
Karlsruherin Hörmann zum Titel: „Wahnsinn, damit haben wir nicht gerechnet.
Das war so ein hammergeiles Rennen. Ich weiß nicht genau, wo die Kraft am
Ende her kam. Nachdem die Ungarinnen uns im letzten Jahr in Szeged
vorgeführt haben, sind wir froh, dass wir sie jetzt in unserem eigenen Land
schlagen konnte.“
Im K2 über 500 Meter waren Ronald Rauhe und Tim Wieskötter seit sieben
Jahren ungeschlagen. Sieben goldene Sterne auf ihrem Boot zeigen es an – und
die Sterne können kleben bleiben, denn auch bei dieser WM war niemand
schneller. Der Zweier schnappte sich den Titel in einem ungemein spannenden
Rennen, das erst auf der Ziellinie entschieden wurde. Im Zweier-Kajak
gewannen Fanny Fischer und Nicole Reinhardt über 500 Meter ihr zweites Gold
bei der Kanu-WM in Duisburg, nachdem sie schon über 200 Meter als erste über
die Ziellinie gegangen waren. Nicole Reinhardt erlebte den Weg zum Titel so:
„Ich habe nicht mitbekommen, wo wir lagen. Ich habe nur ein weißes Boot aus
den Augenwinkeln gesehen und wusste erst auf den letzten Metern, dass es
reicht. Da habe ich mich gefreut!“
Der erst 20-jährige Jonas Ems, international noch ein völlig unbeschriebenes
Blatt, feierte im Einer-Kajak auf der 200 Meter-Strecke einen
Start-Ziel-Sieg und holte sich seinen allerersten WM-Titel.
Den Medaillenreigen ergänzten mit Silber Friederike Leue im Einer-Kajak der
Damen über 1000 Meter sowie der Vierer-Canadier der Herren mit Robert Nuck,
Erik Leue, Thomas Lück und Stefan Holtz auf derselben Distanz. Der
22-jährige Leue freute sich also gleich doppelt – über seine Silbermedaille
und die Silbermedaille seiner Schwester Friederike.Andreas Dittmer im C1
über 500 Meter, der C4 über 500 Meter in der Besetzung
Nuck/Brendel/Lück/Holtz, der Zweier-Kajak mit Ronald Rauhe und Tim
Wieskötter (200m) und der Zweier-Canadier mit Christian Gille und Tomasz
Wylenzek (200m) im Boot holten ebenfalls den Vizetitel.
Als Drittplatzierte mit aufs Treppchen durften Ruge/Leue/Schuck/Hörmann, die
über die 1000-Meter-Distanz antraten, Katrin Wagner-Augustin nach ihrem
Einer-Rennen über 500 Meter sowie Gille/Wylenzek im C2 über 500 Meter.
Die Slalomkanuten im
TEAM KUNSTSTOFF drückten unter anderem dem Weltcup-Finale in
Augsburg ihren Stempel auf. Im Einer-Kajak gab es sowohl bei den Frauen
(Jennifer Bongardt vor Jasmin Schornberg) als auch bei den Männern
(Alexander Grimm vor Erik Pfannmöller) einen Doppelsieg, und auch nach dem
Rennen der Einer-Canadier stand mit Nico Bettge ein Athlet aus dem TEAM
KUNSTSTOFF ganz oben auf dem Podest. In der Gesamtwertung des Weltcup fuhr
Nico Bettge ebenso auf Rang eins wie Jasmin Schornberg und auch Lokalmatador
Fabian Dörfler
Die Ruderinnen
Christiane Huth und Peggy
Waleska im TEAM KUNSTSTOFF-Boot holten auf dem Luzerner Rotsee eine
Silbermedaille und sicherten sich so den Gesamt-Weltcup in ihrer Bootsklasse
Einige Erfolge 2006
Die Kanurennsport-WM in Szeged bescherte
den Sportlern des TEAM KUNSTSTOFF viermal
Gold, neunmal Silber und zweimal Bronze. Sprintkönig Ronald machte in den
200m-Entscheidungen seinem Ruf alle Ehre: Der 24jährige nunmehr 10-fache
Weltmeister gewann sowohl den Sprinttitel im Einerkajak als auch zusammen
mit seinem Erfolgspartner Tim Wieskötter im Zweierkajak Gold. Der
Canadier-Vierer mit Robert Nuck, Stefan Holtz, Thomas Lück und Stephan
Breuing sorgte für den ersten WM-Titel eines C4 in der Geschichte des
DKV.Silber gab es über 1000 Meter trotz seiner Muskelprobleme für Andreas
Dittmer (Neubrandenburg), für Katrin Wagner-Augustin im Einerkajak, für den
Zweierkajak mit Andreas Ihle/Rupert Wagner sowie den Viererkajak mit
Schlagfrau Carolin Leonhardt. Über 500 Meter schafften es Robert Nuck/Stefan
Holtz sowie erneut der Damen-Vierer auf den zweiten Podest-Platz. Im
nichtolympischen Sprint kamen die Canadier Christian Gille/Tomasz Wylenzek,
der Zweierkajak Fanny Fischer/Katrin Wagner-Augustin und der
Damen-Viererkajak als Zweite ins Ziel.Bronze sicherten sich
Einerkajak-Spezialist Lutz Altepost und Fanny Fischer/Gesine Ruge.
Die deutschen Slalom-Kanuten im TEAM
KUNSTSTTOFF gewannen bei der WM in Prag in den vier olympischen
Bootskategorien einmal Silber und einmal Bronze und in den
Mannschaftswettbewerben einmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
Insgesamt konnten sie also fünf Medaillen mit nach Hause nehmen.
Die Medaillen im Einzelnen:
- Silber im Zweier-Canadier für Michael Becker/Stefan Henze
- Bronze im Kajak-Einer für Jenny Bongard
- Gold für die Mannschaft im Canadier-Einer (Stefan Pfannmöller, Nico
Bettge, Jan Benzien)
- Silber für die Mannschaft im Canadier-Zweier (Becker/Henze, Michel/Piersig
und Simon/Simon)
- Bronze für die Mannschaft Damen (Claudia Bär, Jennifer Bongardt und Jasmin
Schornberg)
Paralympics-Leichtathlet
Wojtek Czyz nutzte die Leichtathletik-Weltmeisterschaften im
niederländischen Assen für seine ganz persönliche Czyz-Show: Starts in drei
Disziplinen, dreifach Gold!
Im Einzelnen
- über 100 m 12,79 sec. GOLD
- über 200 m 25,90 sec. GOLD
- im Weitsprung 5,98 m GOLD
Olympische Spiele in Athen 2004
GOLD für:
Rudern:
Doppel-Vierer: Kathrin Boron
Kanu-Rennsport:
Kajak Vierer über 500 m: Birgit Fischer, Carolin Leonhardt, Maike Nollen und
Katrin Wagner
Zweier-Canadier über 1.000 m: Christian Gille, Tomasz Wylenzek
Einer-Canadier über 500 m: Andreas Dittmer
Zweier-Kajak über 500 m: Ronald Rauhe, Tim Wieskötter
SILBER für:
Rudern:
Doppel-Zweier: Peggy Waleska, Britta Oppelt
Wasserspringen:
Synchronspringen vom 3-Meter-Brett: Andreas Wels, Tobias Schellenberg
Kanu-Slalom:
Zweier-Canadier: Marcus Becker, Stefan Henze
Kanu-Rennsport:
Einer-Canadier über 1.000 m: Andreas Dittmer
Vierer-Kajak über 1000 m: Stefan Ulm, Björn Bach, Mark Zabel, Andreas Ihle
im
Zweier-Kajak über 500 m: Birgit Fischer, Carolin Leonhardt
BRONZE für:
Kanu-Slalom:
Einer-Canadier: Stefan Pfannmöller
Paralympics Athen
2004
3 x Gold für Wojtek Czyz im Sprint über 100m, 200m und im Weitsprung
Olympische
Spiele in Sydney 2000
- Kanuslalom Einer: Gold für Thomas Schmidt
- Frauen-Vierer-Kajak: Gold für Birgit
Fischer/Annett Schuck/Katrin Wagner/Manuela Mucke
- Frauen-Zweier-Kajak: Gold für Birgit
Fischer/ Katrin Wagner
- Einer-Canadier: Gold für Andreas Dittmer
- Vierer-Canadier: Silber für Jan
Schäfer/Björn Bach/Mark Zabel/Stefan Ulm
- Einer-Canadier 500 Meter: Bronze für
Andreas Dittmer
- Zweier-Kajak: Bronze für Ronald Rauhe/Tim
Wieskötter
- Zweier-Canadier: Bronze für Stefan
Uteß/Lars Kober
- Segeln, 470er: Platz fünf für Nicola
Birkner/Wibke Bülle
- Rudern, Zweier: Platz sechs für Lenka
Wech/Claudia Barth
Hier finden Sie alle Infos über das Abschneiden unseres TEAM
KUNSTSTOFF bei den Olympischen Spielen in Athen |